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Warum mich der Sport nicht nur körperlich weiterbringt

Der Beginn einer Sportart bzw. eines langfristigen Trainings beginnt immer im Kopf. Egal ob es ein Anlassfall, eine gesundheitliche Veränderung oder einfach nur der Wille ist sein Leben um 180 Grad zu drehen – alles beginnt im Kopf! Man will etwas schaffen, alles geben und natürlich gleich alles auf einmal. Soweit zur Theorie. Die Umsetzung ist hier, meiner Meinung nach schon Kapitel 2 der „Sport Story“! Der eigentliche Beginn eines solchen Projektes beginnt somit im Kopf!

Aber bringt einen der Sport wirklich nur körperlich weiter? Nein, das glaube ich nicht und sage euch gerne, wieso ich dieser Ansicht bin 😉

Ich setze mir Ziele!

Das vermeintliche Ende eines jeden Sportunterfangens ist das Erreichen eines Ziels. Ziele gibt es in verschiedenster Art. Es kann sich dabei um abzunehmende Kilos handeln, um die Reduktion des Bauchumfanges, um Durchhaltevermögen oder um Ausdauer. Jeder verlorene Kilo bestärkt uns, das was wir tun fortzuführen und jede Distanz, die wir schneller absolvieren konnten, beeinflussen unsere weiteren Trainings positiv, da wir jetzt noch mehr schaffen wollen. Ziele beginnen im immer im Kopf! Ziele können aber auch in der Arbeit vorgegeben werden, es gibt Sparziele und hin und wieder auch Erfolgsziele.

Ich schaffe es!

Um ein Ziel zu erreichen, sowohl im Sport als auch in der Arbeit oder im Hobby, bedarf es einer positiven Einstellung. Ohne sie wird die Erreichung eines Zieles keineswegs einfach. Ich muss an mich glauben und darf nie ein Ziel vor Augen verlieren. Bereits hier beginnt die mentale Stärke, die im Hintergrund schon seine ersten Schrauben dreht. Das ist eigentlich schon einer der ersten Momente, wo der Sport die ersten Rädchen im Kopf dreht und uns weiterbringt. Fassen wir zusammen: Wir haben ein Ziel und glauben daran, dass wir es schaffen!

Auch ein holpriger Weg ist ein guter Weg!

Kein Weg ist einfach, keiner. Jeder Tag, jede Tat und jede Situation erfordert oft Nerven, Ausdauer und oftmals eine gute Lösung. Keiner hat zu Beginn unseres Lebens gesagt, dass es einfach für uns auf der Erde wird und ich finde, das ist auch gut so. Steine, die uns in den Weg gelegt werden, können auch dafür hergenommen werden, daraus ein Haus zu bauen. Alles, was einen nicht umbringt, macht einen sprichwörtlich härter. Stimmt das? Ja und ob! Wenn alles immer glatt laufen würde, könnten wir nie aus Situationen lernen und wären nie da, wo wir jetzt gerade sind.

Ich bin mit meinem Kopf bei der Sache!

Die Ausübung einer Sportart erfordert immer höchste Konzentration. Falsche Ausführungen und das typische „Alles-auf-einmal-Tun“ kann komplett in die falsche Richtung gehen und zusätzlich dem Körper schaden. Wenn wir jedoch die Dinge mit bedacht angehen und mit vollster Konzentration die Übungen und Trainings absolvieren, lernen wir, Dinge zu priorisieren und uns auf nur EINE Sachen zu konzentrieren.

Ich erlebe meine ersten Erfolge!

Wir müssen auch lernen Erfolge zuzulassen und uns darüber freuen! Jeder Erfolgt ist wieder ein weiterer Schritt nach oben und jedes Erfolgserlebnis ist ein Grund zum Feiern! Man ist viel motivierter als davor, startet ganz anders und erlebt alles rundherum intensiver. Gleichzeitig hat man auch höhere Erwartungen an sich selbst und weiß, dass man mehr schaffen kann.

Auch Rückschläge bringen mich weiter!

Rückschläge verwandeln einstige „Lieblingssituationen“ in Stress- und Kriesenmomente. Die Verzweiflung beginnt und der Wille und die Motivation sind oft nicht mehr so stark oder brechen ganz nieder. Man ist nah dran das Handtuch zu werfen und irgendwie fällt es einem leichter etwas zu beenden, als mit doppelter Kraft wieder neu zu starten. Ich möchte euch einen Tipp auf euren Weg geben: Denkt nicht darüber nach, etwas zu beenden, was euch jeden Tag Freude macht und lasst euch von Rückschlägen nicht euer Ziel vor Augen verlieren. JEDER WEG IST STEIL, ABER AM GIPFEL ERWARTET EINEN IMMER DIE BELOHNUNG!

«Muskeln kann man nur begrenzt ver­grössern, im Kopf hingegen ist alles möglich.»

Tanja Frieden (Snowboard-Olympiasiegerin 2006), Mentaltrainerin von Joachim Röthlisberger

Ich finde dieses Zitat einfach nur toll! Positiv zu denken ist wohl eine der wichtigsten Parameter für die Erreichung unserer Ziele. Wir sind es unserem Körper schuldig, das bestmögliche für ihn zu tun! Und eigentlich sind wir es uns auch selbst schuldig, im Leben etwas zu schaffen um anschließend sagen zu können: Ich habe dafür gekämpft und mein Ziel nie aus den Augen verloren – und deshalb stehe ich jetzt da, wo ich gerade bin!

Wenn du willst, kannst du alles schaffen,

du musst dir nur ein Ziel setzen!

 

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