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SUNDAY DIARY ⎜ week #43

Manchmal, da kommt alles anders als man denkt. Nicht immer negativ anders – manchmal auch positiv anders. Man steckt oft in irgendeiner Situation fest, weiß nicht vor – nicht zurück. Oh Gott es fühlt sich dann so an als ob man einen Strick um die Brust gebunden hätte – man möchte ganz laut schreien & doch kommt kein Ton heraus. Nicht mal ein Pieps, nichts. Es ist die Angst, die den Strick bildet und die Ungewissheit, die die Stimme verstummen lässt. Wie wird die Reaktion meines Gegenübers aussehen, wenn ich ihm jetzt meine Meinung sage? Wird er oder sie meine Gedanken verkraften? Wie wird es danach sein, ist dann alles anders? Fragen über Fragen & Gedanken über Gedanken.

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Die ganze Zeit hab ich das Gefühl, ich stehe in der Mitte eines überfüllten Raumes und schreie aus vollen Leibeskräften, doch niemand sieht auch nur zu mir hoch.

[ Rose – Titanic ]

Diese Woche war voll von Gedanken, Geduldsfaden und gut gemeinten Ratschlägen. Kennt ihr das? Ihr wollt so viel sagen, eure Ratschläge teilen, eure eigenen Gefühle ausdrücken & trotzdem bleibt es still. Es bleibt nicht still weil man nichts sagen will- sondern nichts sagen kann. Es ist die Angst davor zu erfahren, wie der andere darüber denkt und wie seine Reaktion ist. Im schlimmsten Fall da schluckt man immer alles runter, und runter, und runter – & das obwohl man es „nur gut meint“ und doch seine eigenen Gedanken auch einbringen will. Es ist nicht immer nur im Job, in der Beziehung, in der Freundschaft – es kann in jedem Lebensbereich so sein. Und dann kommt aber irgendwann der Punkt wo die Seele zum Kopf sagt: „Traurig oder, dass du dir darüber Gedanken machst wie der andere reagieren wird.“ … Moment mal, da hat die Seele doch recht oder? Wenn ich im Leben meines Gegenübers als Bereicherung gelte, dann kann ich doch mit einer konstruktiven Reaktion rechnen?

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Das war wirklich ein Punkt, an dem mein Kopf zum rattern angefangen hat. Gleichzeit dann wieder zum Nachdenken – zum positiven Nachdenken! Es ist doch wirklich so, oder? Müssen wir ernsthaft Angst haben vor einer Reaktion des Gegenübers?

Ich möchte euch einen Rat weitergeben: Sagt, was ihr denkt, tut, was euer Bauchgefühl für richtig hält & lebt das Leben, dass euch von Grund auf Freude bereitet! Es bringt nichts, immer zurückzustecken, den Mund zu halten und immer nur zu Grübeln anstatt zu Tun! Ich habe keine Ahnung warum, aber diese Woche war geprägt davon – ich hatte den Mut den Mund aufzumachen, zu sagen was Sache ist & nicht immer nickend und Ja-sagend dazustehen.

[korra_rich_title title=“Looking back …“ tag=“h2″]

Letzte Woche sind meine Beiträge black dressed und der erste Beitrag über meine Fotografie Serie how to #takingpics online gegangen. Auf die Fotografie Serie bin ich besonders stolz, da ich wirklich sehr oft gefragt werde wie ich meine Bilder mache, wie ich sie bearbeite und „was mein Geheimnis ist“.  Tja, ich glaube eigentlich ist mein Geheimnis einfach nur die Leidenschaft, die bei mir dahinter steckt & die vielen Stunden, die ich damit verbringe auszuprobieren, zu üben, zu versuchen.

Diese Woche wird die Fotografieserie fortgesetzt und ich werde mit euch über Fotografietipps sprechen, also worauf ihr achten sollt, was wichtig ist und woran ihr z.B. gar nicht denken müsst. Da aber zu viel Theorie auch nicht gut ist, lege ich euch immer wieder das TUN ans Herz! Schnappt euch eure Kamera und raus in die Natur – nur dann könnt ihr auch regelmäßig Fortschritte machen. Ich will jetzt keine Fotografieblog aus Casualholic machen, aber es soll, wie im Geburtstagsbeitrag schon erwähnt, Mehrwert bieten & ich hoffe, dass das auch in eurem Sinne ist.

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In diesem Sinne wünsche ich euch einen tollen Start in die neue Woche & viele wunderbare Momente [korra_icon icon=“heart“]

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1 Comment

  • Reply
    soulfood - Casualholic
    1. November 2017 at 19:14

    […] sehen, aber fühlen – ganz tief in uns drin. Meine Grübelwoche habe ich euch ja im letzten SUNDAY DIARY erzählt & ich sag euch, diese Woche war auch wieder so eine, aber von einer ganz anderen […]

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