Ich glaube keine einzige Entscheidung in meinem Leben habe ich länger überdacht als die Frage, was für ein Tattoo ich gerne haben möchte. Seit sicher 6 Jahren denke ich schon darüber nach, grüble mal wieder und denke dann wieder wochenlang nicht mehr nach, bis ich wieder irgendwo eines sehe, dass mir total gut gefällt. Auch Pinterest war und ist immer noch eine der größten Inspirationsquellen für mich, und daher war es auch einer der ausschlaggebenden Punkte, dass ich mich für mein erstes Tattoo dann schlussendlich entschieden habe. Ich suche auf Pinterest ganz oft nach inspirierenden Zitaten und Wörtern, die ich sowohl in Blogposts einbauen kann, aber auch als persönlichen Denkanstoß für mich selbst verwende. Oft sind es nur kurze Zweizeiler, die einen schon zum Denken anregen und nicht mehr loslassen. Es ist erst ein paar Wochen her, als ich eines Abends wieder Mal vorm PC saß und durch Pinterest schmökerte, als ich auf das Wort S E R E N D I P I T Y aufmerksam wurde. #serendipity

 

Tattoo Serendipity

 

Serendipity – finding something good without looking for it.

Wie 100 laute Glocken hallte es mir durch den Kopf und ich war mir von einem Tag auf den anderen sicher, dass es genau das war, wonach ich schon so lange gesucht habe. Und doch, obwohl ich an diesem Tag gar nicht auf der Suche nach einem Tattoo war, sprang es mir mitten ins Gesicht und ich wusste, dass es das sein wird, was ich mir unter die Haut stechen lasse. Es war die Fotografie, die ich damals vor vielen Jahren gefunden hatte, ohne damals wirklich nach einem Hobby bzw. einer Freizeitbeschäftigung zu suchen. Ganz durch Zufall und doch auf einmal war sie mitten in meinem Leben. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass ich nicht mehr fotografieren würde. An jedem Tag, an dem ich meine Kamera nicht auspacken kann, fehlt etwas Besonderes. Sie ist Teil meines Lebens und gehört zu mir. Viele, die mich nicht persönlich kennen, für die bin ich einfach die Bloggerin und die Fotografin, weil ich fast nie ohne Kamera aus dem Haus gehe.

Ein Tattoo sollte nicht einfach irgendeine Mutprobe sein, um zu erzählen, dass ich jetzt auch so etwas habe. Nein, ein Tattoo muss eine Bedeutung haben, wird es doch für immer ein Teil deines Leben sein. Darum, oder besser gesagt, genau deswegen habe ich mir ja auch mit der Entscheidung so viel Zeit gelassen. Und das war auch gut so.

 

Tattoo Serendipity

Auch die Wahl des Tattowierers war mir schon von Anfang an klar, es musste die liebe Ines sein, die ich noch von Zeiten ihres alten Arbeitgebers kannte. Sie war mir damals schon von Anfang an sympathisch und hatte ein Auge für Stil und Eleganz. Schon oft hatte ich von ihren wundervollen Arbeiten gehört und immer und immer wieder wurde ihr Name bei uns im Tal erwähnt. Gesagt – getan. Ich zögerte nicht lange und kontaktierte sie. Ein paar Wochen später hatte ich dann auch schon den Termin in ihrem neu eingerichteten Studio. Es war wundervoll und wirklich mit viel Liebe dekoriert, organisiert und eingerichtet. Ich fühlte mich von der ersten Sekunde weg in ihren Händen wohl, und das, obwohl mir mein Herz bis zum Hals schlug. Man bedenke, es ist eine Entscheidung für immer und ewig, die man nicht mehr zurücknehmen kann, sondern einem bleibt.

So wie sie begonnen hat, war es dann auch schon wieder vorbei. Ob es schmerzhaft war? Nein, im Gegenteil. Es war fast ein wenig emotional für mich, da es ein wirklich bewegender Schritt für mich war. Ich bereue keine Sekunde davon, meine Tattoo-Jungfräulichkeit verloren zu haben und liebe es einfach so sehr. Ich mache mir auch schon Gedanken zum zweiten Tattoo – aber das, das ist schon wieder eine andre Geschichte.

 

Habt noch einen wundervollen Abend ihr Lieben,

 

tattoo serendipity

 

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Das Tattoo ist echt schön liebe Anna. Ich mag die Schrift sehr und dass das Tattoo generell eher zurückhaltend ist. Es passt einfach zu dir 🙂

Ich finde Tattoos an sich auch sehr cool, aber eben nicht an mir. Es gibt vieles, das zwar schön aussieht, aber es muss eben eine Bedeutung habe, wie es bei dir der Fall ist.

Liebe Grüße
Katja

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