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life changing decisions

life changing decisions

Wir treffen Entscheidungen, tagtäglich. Die einen beschäftigen uns mehr, die anderen eher weniger. Oft geht es um Lappalien wie eine Aufstrichsorte, die Farbe des heutigen Nagellacks, oder welche Hose ich heute trage. Und dann gibt es die zukunftsverändernden Entscheidungen: Werde ich jetzt sesshaft? Möchte ich meinen Partner heiraten? Wird es Zeit für einen neuen Job? Nicht immer entscheiden wir im ersten Moment, und nicht immer entscheiden wir richtig. Was wir aber definitiv immer tun, wir LERNEN. Wir lernen für’s Leben, für weitere Entscheidungen, wir lernen für uns. Wenn eine Entscheidung mal nach hinten losgeht, dann schmerzt es im ersten Moment und tut höllisch weh. Man wünscht sich einfach den Zeitumkehrer aus dem Regal zu nehmen, einmal kurz daran zu drehen um dann einfach einen Sprung zurück machen zu können. Natürlich ist das sicher die einfachste Variante und oftmals wahrscheinlich auch die Beste, oder eben nicht.

 

Alles hat seinen Grund

Diesen Satz habe ich oft nicht verstanden, geschweige denn geglaubt. Im Gegenteil, er hat mich oft wahnsinnig gemacht und mir weh getan, weil ich zu diesem Zeitpunkt den Grund dahinter ja noch nicht kannte. Ich bin oft die Wände hochgegangen und habe geheult wie ein Schlosshund. Ich habe geschrien, geweint, gezweifelt. Aber wie meine Mama immer so schön sagt: Es macht dich nur stärker. Ja, es hat wirklich alles seinen Grund und ich bin der festen Überzeugung, dass alles genau so passiert, wie es passieren muss. Wir können alle nicht voraussagen, wie sich gewisse Dinge entwickeln werden, niemand kann das. Wir können nur unser bestes geben.

 

Warum ich diese Zeilen schreibe

Ich hatte in der letzten Zeit enorm viele Entscheidungen zu treffen, die mir bei Gott nicht leicht gefallen sind. Der Jobwechsel war nur eine davon. Ich musste mich auf mehreren Ebenen gegen meine Freizeit entscheiden, wenn ich das mit dem Blog richtig durchziehen will und mittlerweile ist es eben nicht mehr nur das online stellen von Bildern auf Instagram und das Tippen von Blogbeiträgen. Ich muss Emails beantworten, meine Beiträge public machen, networken wie man so schön sagt, Nachrichten beantworten, meinen Instagram Feed vorausplanen, Rechnungen schreiben und noch viel mehr. Es sind etliche Stunden Freizeit jeden Tag – die ich natürlich irrsinnig gern investiere – aber die mir bei meiner Beziehung, meiner kleine Kitty und meiner #metime natürlich total abgehen. Und ja, für mich ist es schon eine große Entscheidung in welchem Volumen ich meinen Blog führe. Dadurch ich einen Mann habe der jeden Tag zu 150 % hinter mir steht, bin ich mir auch sicher, dass es eine wundervolle Entscheidung war und er mich mit allem was ich mache, unterstützt.

Ich habe auch Entscheidungen getroffen, die mir selbst weh getan haben, aber auf langfristig gesehen einfach die beste Lösung sind. Ich habe gelernt NEIN zu sagen, und weiß, dass es gut tut, nicht immer nur aus Mitleid, Angst vor der Reaktion oder ähnlichem, Ja zu sagen.

Keep your head up

Ich möchte euch einfach in diesem sehr persönlichen Beitrag erklären, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt und jeder Mensch sein Gepäck mit sich rumträgt.  Jeder hat tagtäglich Entscheidungen zu treffen die schmerzen, die glücklich machen, die Menschen voneinander trennen, aber andere Menschen vielleicht näher aneinander ran bringen. Es ist wichtig das im Auge zu behalten, was man sich als Ziel gesetzt hat und niemals den Kopf zu senken, außer man holt nochmal Anlauf. Wir alle sind einzigartig, irren ist Menschlich und Fehler sind erlaubt – solange wir daraus lernen.

 

Habt alle einen wundervollen Tag,

 

 

 

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