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Liebe auf 4 Pfoten

Heute stelle ich euch mal unseren kleinsten Mitbewohner vor: unsere Katze Sally! Sally ist im August 2016 bei uns eingezogen. Wie wir zu ihr gekommen sind, ist eigentlich eine schöne Geschichte! Sally’s Mama ist Bandy und gehört meiner guten Freundin Kathi. Bandy hatte gerade 3 kleine Katzenbabys bekommen und als ich davon gehört habe, konnte ich es nicht erwarten sie zu sehen. Kathi hat mir ein Foto nach dem anderen geschickt und immer mehr und mehr verspürte ich den Wunsch, auch so einen kleinen Stubentiger zu Hause zu haben. Speziell wenn sie noch ganz klein sind, sind die süßen Racker ja besonders niedlich. Wochen sind vergangen und ich habe auch meinen Freund das ein oder andere Mal darauf angesprochen, aber ohne Erfolg. Er war fest davon überzeugt, dass wir keine Katze brauchen, da man ihr keine Tricks lernen kann, oder mit ihr spazieren gehen kann und so war das Thema dann innerlich für mich ungewollt abgeschlossen.

 

Eine Pfotenliebe beginnt

Kurz vor meinem Geburtstag fühlte ich aber irgendwie, dass etwas im Busch ist und der Gedanke lies mich nicht los, das mein Schatz mir irgendetwas verheimlicht. Was es ist, wollte er mir nicht sagen und dann, nach viel Überredungskunst verriet er mir was los ist – bzw. Teile davon. Er meinte es ginge um meinen Geburtstag und er ist sich nicht sicher, ob ich eine Freude damit haben werde, weil das Geschenk ja schon weitreichende Konsequenzen mit sich zieht und er nicht sicher ist, ob es in Ordnung ist, wenn er diese Entscheidung jetzt wirklich alleine trifft. Mein Blick wurde dann schon irgendwie verzwickt, da ich absolut keine Ahnung hatte, was er jetzt meint. Als er plötzlich diesen einen Satz gesagt hat: WIR BEKOMMEN EINE KATZE <3 Dann auf einmal ging es auch bei mir mit dem Gedanken-Wirr-Warr los: Wie wird sie heißen? Wird sie sich bei uns wohlfühlen? Werde ich eine gute Katzenmami sein? Was ist, wenn sie Heimweh nach ihrer Mama bekommt? Wie oft muss ich sie füttern? Fragen über Fragen – und nur eine Antwort: Ich habe absolut keine Ahnung! Ich habe mich aber so sehr gefreut, dass ich es kaum erwarten konnte, wenn sie endlich bei uns ist <3

Am nächsten Tag hatte ich dann Geburtstag und wir sind gleich in den Nachbarort gefahren, um sie zu besuchen. Im Korb waren alle 3 Katzenbabys und noch bevor ich wusste, welche wir bekommen würden, habe ich mich sofort ins sie verliebt. Schlussendlich auch in die Richtige von den Dreien. Ich habe sie sofort auf den Arm genommen und nach ein paar Minuten hat sie zu schnurren begonnen. Ich wollte sie nie mehr wieder hergeben. Das Geschenk war einfach nur der Wahnsinn, sowohl die Tatsache, dass wir eine Katze bekommen und er eigentlich ja gar keine wollte, aber auch der Gedanke, mit mir gemeinsam diese Verantwortung anzutreten, war einfach wunderschön und hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr er mich liebt.

 

Das Leben zu dritt beginnt

Wir hatten in dieser Woche Urlaub und so haben wir uns eine Checkliste für den Ersteinkauf ausgedruckt und sind dann am nächsten Tag zu Fressnapf gefahren. Wir wollten, dass sie es so gemütlich wir nur möglich hat und sich gleich bei uns Zuhause fühlt. Ein paar Tage später, war sie dann da. Zitternd, miauend und total aufgeregt stand sie dann im Wohnzimmer. Ich kann mich heute noch sehr gut daran erinnern! Sie hat sich gleich unter dem Fernsehregal versteckt, da sie so ängstlich war. Auch für Kathi war es nicht einfach die Kleinen wegzugeben. Nachdem sie das erste Mal bei uns etwas Milch getrunken hat und gefressen hat, hab ich sie zu mir auf den Schoß genommen und sie mal richtig geknuddelt um ihr zu vermitteln: Du wirst es gut bei uns haben <3

Nach ein paar Tagen ist die anfängliche Angst auch schon verflogen und mittlerweile sind wir alle ein eingespieltes Team. Das morgendliche Füttern übernimmt mein Freund, denn die beiden haben hier schon ein eigenes Ritual! Katzenklo ist mein Part, Katzenfutter- und Katzenstreukauf erledigen wir aber wieder beide. Fürs Kuscheln und Kraulen bin meistens ich ihr Ansprechpartner, für spielerische Aktivitäten und kurze Raufereien mein Freund –> dafür liebt sie ihn, da sie an ihm einen kleinen Teil ihrer wilden Seele ausleben kann 🙂

Ich habe das Gefühl zuvor nicht gekannt, wie viel ein Tier in einem auslösen kann, aber jetzt weiß ich es. Sie ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich es gar nicht beschreiben kann und will, wie es wäre, wenn sie nicht mehr da wäre. Ich glaube auch, dass mir ihre Kastration seelisch mehr wehgetan hat, als ihr selbst. Ich habe da schon die eine oder andere Träne vergossen, als ich sie bei der Tierärztin abgeholt habe. Ich liebe unsere Katze und gemeinsames Kuscheln steht bei uns fix auf der Tagesordnung. Auch wenn sie uns oft Nerven kostet, da sämtliche Kleinteile, Socken, Haarbänder und kleine Dosen in ihrem „Verstecksharem“ verschwinden, wir möchten sie nie mehr hergeben!

 

Das war die Story von unserer Sally! Habt ihr auch Haustiere? Wenn ja, welche?

 

Habt noch einen schönen Montag und alles Liebe,

Anna

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