Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
How to #2 | Licht, Location & Details

How to #2 | Licht, Location & Details

How to #2 | Licht, Location & Details

In meinem ersten Beitrag How to #1 | Gut Ding‘ braucht Weil‘ haben wir ja schon die Grundgedanken bzw. Grundschritte als Zugang zur Fotografie besprochen. Heute geht es mit der Aufnahme selbst weiter, das heißt wir sprechen darüber, auf was man achten sollte was die Umgebung betrifft, das Motiv, das Licht und noch viel mehr. Die Fotografie ist mehr als vielseitig und wie schon im 1. Beitrag erwähnt, hat jeder seinen eigenen Zugang zum perfekten Bild. Die hier beschriebenen Schritte sind ausschließlich auf meine eigene Meinung aufgebaut und sind vermutlich in der Art wie ich Wert darauf lege, in keinem Lehrbuch zu finden.

LOCATION: Als ersten Schritt muss ich mir Gedanken machen, WAS ich fotografieren bzw. in Szene setzen will. Ich möchte ein Fashionshooting mit einer Dirndlkollektion machen? Dann werde ich mir vermutlich eine Location nahe eines Waldes suchen, oder bei einer alten Hütte oder auf einer Wiese und nicht mitten in einer Stadt oder am Bahnhof fotografieren. Das ganze Bild soll ja eine Harmonie ergeben und zusammenpassen. Ich mache es oft so, dass ich mit dem Auto einfach mal eine Runde um den Ort drehe und mich nach neuen Plätzen umsehe, die mir zusagen. Fotografiere ich jedoch ein Flatlay bzw. ein Produkt selbst, muss ich mir Gedanken über einen Untergrund machen, Zubehör, Blumen. Also investiert ruhig ein wenig Zeit für das Drumherum!

 

Du darfst nie gegen das licht fotografieren und musst die sonne immer hinter dir haben, das macht man so beim fotografieren und daran musst du dich immer halten!

NEIN Grundsätzlich muss ich euch erst mal sagen dass es KEINE Regeln gibt, an die ihr euch halten MÜSST! Euch gefällt die direkte Sonneneinstrahlung? Dann nutzt sie! Ihr möchte einen leicht verschwommenen Touch an euren Bildern – dann lasst ihn zu! Die Fotografie ist keine Straßenverkehrsordnung an die ihr euch halten müsst, sondern ein großer Raum in dem ihr all eure Ideen ausleben könnt!

 

Das Licht

Das Licht

 

Das Licht ist jeden Tag anders, ja eigentlich sogar zu jeder Stunde anders! Lichtverhältnisse werden euch oft dazu zwingen, über euren Schatten zu springen und können euch von einer Sekunde auf die andere alles abverlangen. Bei einem Wetterumsprung von Sonne auf Wolken seht ihr auf euren Bildern welche große Rolle die Sonne eigentlich spielt und wie sehr sie das Endergebnis eurer Aufnahme beeinflusst.

Die goldene Stunde

Ich fotografiere am liebsten in der golden hour. Die goldene Stunde beginnt ca. 1 Stunde bevor die Sonne am Abend untergeht und zeigt ihre letzten Strahlen in einem wunderbaren orange-gelb der Welt. Die Sonne steht in dieser Zeit sehr tief und bietet mir optimale Ergebnisse für Gegenlichtfotografie. Ja ihr habt richtig gehört ich verwende die Sonne nicht nur als „Beleuchtung“, sondern auch als „Hintergrundlicht“. Die golden hour beinhaltet eine ganz besondere Stimmung und es ist ein sehr weiches Licht, im Gegensatz zur Mittagszeit, das ein sehr hartes Licht hat. Habt ihr schon mal vor oder nach dem Mittagessen Fotos gemacht? Eure Schatten sind gestochen scharf im Gegensatz zu den Schatten im Abendlicht.

Nach der goldenen Stunde beginnt die blaue Stunde, die mit dem Sonnenuntergang beginnt und mit der Nacht endet.

Detailaufnahmen

Ich versuche auch immer darauf zu achten, nicht nur Aufnahmen vom ganzen Körper bzw. dem Objekt zu machen, sondern auch Detailaufnahmen! Es kann ein Ring sein, eine Schuhschnalle aber auch das Ende eines Pinsels wenn ihr ein Flatlay fotografiert – ihr könnt alles ausprobieren, was euch gefällt! Interessant wirken diese Bilder auch immer in Kombination mit der Umgebung, z.B. im Wald, wenn Blätter einen Teil des Bildes als unscharfen Vordergrund verdecken und im Hintergrund das Motiv wieder scharf fotografiert wurde!

Es ist generell wichtig ein wenig abzuwechseln und nicht nur immer beim gleichen Bildaufbau den Auslöser zu drücken. Ich wechsle auch gerne mal die Richtung, aus welcher ich fotografiere: von vorne, seitlich, frontal nach unten bei Detailaufnahmen von Schuhen, etc. Lasst die Person die ihr fotografiert laufen, gehen, springen, sich umdrehen – somit bringt ihr etwas Bewegung ins Bild! Bittet jemanden Blätter in die Luft zu werfen, Seifenblasen zu pusten oder Pusteblumen ins Bild zu wehen. Alles ist möglich!

 

Zusammenfassung

  • KAMERA | setzt euch mit eurer Kamera auseinander & lernt sie kennen
  • LOCATION | achtet darauf, was ihr in Szene setzen möchtet & macht euch Gedanken zu eurer Umgebung
  • LICHT | macht auch Gedanken zu den Lichtverhältnissen, testet verschiedene Tageszeiten
  • AUFNAHME | fotografiert nicht nur das ganze Motiv, sondern auch Details davon

 

 

& jetzt heißt es ÜBEN ÜBEN ÜBEN bis wir zu Lektion #3 kommen 😉

Related Stories

1 Comment

  • 2 Wochen ago

    Hey liebe Anna,

    danke für den tollen Beitrag. Du machst es hervorragend und die gleichen Tipps würde ich auch geben. Allerdings fotografiere ich eher selten in den Golden Hours, da mir das Licht dann zu Gelb scheint. Aber jeder so wie er mag! Ich finde, die Fotos machst du hervorragend und die passen gut zu dir und zu deinem Content.

    Liebe Grüße
    Katja

    http://www.cestlevi.blog | Follow me on Instagram

Leave a Comment

Leave A Comment Your email address will not be published