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How to #1 | Gut Ding‘ braucht Weil‘

How to #1 | Gut Ding‘ braucht Weil‘

How to #1 | Gut Ding‘ braucht Weil‘

Alles was einmal gut werden soll – so sagt man – braucht Zeit, Geduld, hin & wieder auch Rückschläge und vor allem Durchhaltevermögen. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und niemand ist als perfekter Fotograf auf die Welt gekommen. Niemand. Wobei das Wort „perfekt“ hier vielleicht auch falsch am Platz ist, denn meine Lieben, was ist schon perfekt. Jeder Einzelne hat eine ganz andere Ansicht von perfekter Fotografie, von Kunst, von Farben und von einer Szenerie. Es gibt vielleicht viele ähnliche Geschmäcker, aber sicher gleicht kein Ei dem anderen.

Jeder, der seine Fotografie mehr als nur mit dem Smartphone ausleben möchte, legt sich eine Spiegelreflexkamera zu. Mit dem Kauf dieser Kamera springt einem dann meist der Gedanke in den Kopf, dass man ab sofort perfekte Bilder schießen wird & weder das Wetter noch die Umgebung einem einen Strich durch die Rechnung machen werden. Dieser Meinung war ich auch und Oh Gott wie aufgeregt war ich als meine erste Spiegelreflexkamera und ich damals vom Elektrogeschäft nach Hause gefahren sind. Viel erkundigt habe ich mich damals nicht, ich wusste nur dass es unbedingt eine Canon sein musste, da meine Digitalkamera damals auch eine war. Ich hatte keine Ahnung von Blendenwerten, dem ISO, einer Belichtung oder sonst irgendwelchen Begriffen die einem beim Fotografieren noch so über den Weg laufen, aber ich war motiviert und voller Vorfreude. Ob diese dann lang angehalten hat – JEIN!

Ausprobieren

und mit der neuen Kamera die Welt erkunden

Hier werden mir vielleicht nicht alle Fotografen recht geben, aber ich weiß für meinen Teil, dass es mir irrsinnig geholfen hat, die Kamera einfach mal auszupacken und darauf herum zu experimentieren was das Zeug hält. Ich habe mir damals eine Naturlandschaft ausgesucht, da ich mitten im Spaziergang eine (für mich damals tolle) Location gefunden habe. Es war damals recht nebelig, also von den Wettergegebenheiten auch nicht so prickelnd. Auslöser gedrückt – Bild fast schwarz. Und jetzt? Ich habe es natürlich, eifrig wie ich bin, gleich mit dem manuellen Modus versucht und da bei einem neuen Modell natürlich gar nichts eingestellt ist – bin ich ziemlich schnell angestanden. Gut – dann habe ich es für’s erste Mal mit dem Automatikmodus versucht –  & siehe da, es hat geklappt. Ich konnte schon mal etwas erkennen am Bildschirm und mein Motiv sah damals richtig super aus. Das heißt jetzt nicht, dass man immer im Automatikmodus fotografieren soll, ich will damit sagen, dass man einfach herumprobieren soll, so viel man nur kann. Hier mal ein Rädchen verdrehen, da mal den Wert nach oben oder unten verschoben –  und mit der Zeit bekommt man für gewisse Tasten bzw. Werte ein gutes Gefühl und merkt, wann man sie einsetzen soll und wie man sie verändert.

Die Theorie

und die Sache mit der Praxis

Das ist sicher der Punkt, mit dem ich mir am Anfang – und teilweise heute noch – irrsinnig schwer tue. Theorie und Praxis gehen nicht immer Hand in Hand durchs Leben und oftmals scheitert man einfach etwas an dem, was einem ziemlich neu unterkommt. Deshalb würde ich euch unbedingt eine gute Lektüre empfehlen, die euch sowohl über eure Kamera, als auch über die Fotografie selbst, aufklärt. Es gibt zu (fast) jedem Kameramodell tolle Bücher, die euch eure Kamera in gut erklärten Schritten näher bringen und einfache Tipps & Tricks geben. Zudem werden in diesen Büchern auch genau die Werte, die ich euch oben schon genannt habe, sehr gut erklärt! Leider geht in diesem breiten Bereich sehr wenig ohne ein wenig dafür zu Büffeln, dafür fällt euch die Umsetzung in die Realität dann um einiges leichter. Diese Lektüren bekommt ihr sowohl im Buchgeschäft eures Vertrauens, als auch online. Wenn ihr dann eure Kamera nach und nach kennenlernt, wird euch die Fotografie von Mal zu Mal mehr inspirieren!

Motive & Landschaften

aber auch Personen & Tiere

Einer der wichtigsten Punkte ist sicher das Ausleben und Ausprobieren der Fotografie auf dem Gebiet, das einem liegt. Und daher ist das Versuchen der verschiedenen Bereiche sicher unumgänglich. Nur dann kann ich wissen, was mir liegt, was mir gefällt und was mir so gar nicht passt. Liebe Familien, Kollegen, Nachbarn, Haustiere, Berge – ihr müsst jetzt alle herhalten für den Fotografieneuling. Es ist einfach so wichtig alles auszuprobieren – und gemeinsam mit den ersten Umsetzungen der Theorie auf den Bildern ist der erste Schritt – und meines Erachtens nach der wichtigste Schritt – nämlich das TUN – gemacht.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lernen, Ausprobieren, Testen, Versuchen und natürlich wünsche ich euch viel Freude mit euren Erfolgsmomenten! Die sind es dann, die das ganze Ausmachen & euch auf eurem Weg helfen

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3 Comments

  • 3 Wochen ago

    Thx for having u😻… Hammer Story Anna! Cant get enough!

    • Anna
      Anna
      3 Wochen ago

      Ooooh danke liebste Julia :)))) :*

  • […] Woche sind meine Beiträge black dressed und der erste Beitrag über meine Fotografie Serie how to #takingpics online gegangen. Auf die Fotografie Serie bin ich besonders stolz, da ich wirklich sehr oft gefragt […]

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