Jahresbeginn Jahreswechsel 2018 Neues Jahr Neujahr Vorsätze

Hello 2018

Nun ist es da, das neue Jahr 2018. Viele haben es sich schon sehnlichst gewünscht, andere haben vielleicht mit 2017 das Jahr ihres Lebens erlebt und hätten es gerne noch ein wenig behalten. Die Verabschiedung eines alten Jahres bedeutet üblicherweise Abschied nehmen von alten Mustern, von Gewohnheiten, von Dingen die man vielleicht einfach nicht mehr aus Liebe getan hat – sondern weil es einfach immer so war. Die Begrüßung eines neuen Jahres wird mit neuen Vorsätzen und dem Willen etwas zu verändern ins Leben gerufen und als Neubeginn, als Neustart, wenn man es so will, empfangen. Das Silvesterwochenende ist ja so gar nicht wie geplant über die Bühne gegangen und noch bevor ich es wollte, hatte ich meine erste Lektion gelernt. Was es war und warum ich das neue Jahr jetzt schon liebe, erfährt ihr jetzt im Beitrag.

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Silvester mal anders

Die erste Hiobsbotschaft realisierte ich schon Samstag, zeitig am Morgen. Ich war leicht temperiert und irgendwie war meine Nase verstopft und meine Augen waren, wie man so schön sagt im Kärntnerland, „glasig“. Nichts desto trotz gönnte ich mir bzw. uns viel Ruhe, mein Freund kann sich ja mit seinen starken Halsschmerzen und der rotzigen Nase auch nicht gerade gesund nennen. Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper irgendwie nicht so richtig in Stimmung fühlte und mit dem neuen Jahr noch etwas warten wollte. Als es dann zum Abend nicht besser wurde, ahnte ich schön böses. Am nächsten Morgen, also dem Silvestermorgen war es dann auch schon da, das Fieber. Tja, ich sah den Silvesterabend schon vor mich hin schlittern, hatte aber noch Hoffnung, dass es mit Raketen, leckerem Essen, Spaß & Tanzen bis zum Morgengrauen noch etwas wird – denkste. Auch meine bessere Hälfte schien von seinem Gesundheitszustand nicht gerade begeistert zu sein, aber viel ändern konnten wir daran dann leider auch nicht. Das Silvesteressen wurde von unserer Seite abgesagt und wir mussten uns unseren Wehwehchen fügen.

So, da lagen wir nun, der eine mit Nasenspray und Halswehtabletten bewaffnet, die andere mit einer kalten Kompresse auf der Stirn und ca. 2 % Kamille intus. Ob wir begeistert davon waren? Natürlich nicht! Ich grübelte so vor mich hin und war zeitweise auch ganz schön schlecht gelaunt, weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte, dass ich jetzt ernsthaft Silvester im Bett verbringen muss. Stunden vergingen.

 

It’s all out there, stop hiding from your dreams

@danhamos

 

Make the best out of it

Und da war dann dieser eine Satz in meinem Kopf: „Bei aller Liebe Anna, aber es gibt echt viel schlimmere Dinge als das, oder?“ Viele hatten nicht das Glück ihre Liebsten um sich zu haben, andere haben vielleicht im heurigen Jahr Menschen verloren und sie sind nicht mehr an ihrer Seite. Gibt es Mütter, deren Söhne irgendwo an der Grenze stationiert sind? Ja, gibt es. Von einer Sekunde auf die andere musste ich schlucken und mir war bewusst, dass bereits in der ersten Nacht des neuen Jahres das Jahr 2018 mir schon etwas mitteilen wollte: Mach’ einfach aus ALLEM das Beste! Genieße trotzdem jede Sekunde, in der du die Liebe deines Lebens um dich hast! Versuche positive Aspekte daraus zu ziehen & lass den Kopf nicht hängen.

Ich blickte auf die andere Seite des Bettes, und da war dann das Lächeln meines Freundes, in das ich mich damals so verliebt habe & das heute noch immer alles für mich ist. Ja, es war ein Silvester im Bett mit Fieber und Schnupfen und ja, es gab weder Prosecco noch Silvesterraketen für uns, aber wir hatten uns beide & in diesem Moment war das einfach alles für mich. Den Mitternachtskuss gab es trotzdem und er fühlte sich wahnsinnig gut an, vor allem echt. Angestoßen wurde mit Tee und nachdem ich die Rollläden im Schlafzimmer etwas öffnete, konnten auch wir ein paar Feuerwerke sehen.

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Vorsätze 2018

Ich habe keine richtigen Vorsätze für 2018, weder Abnehmen, noch irgendwelche Diäten oder sonst etwas. Mein Vorsatz für den Jahresbeginn ist einfach die Tatsache, dass ich 2018 mehr LEBEN möchte, mehr ERLEBEN möchte, einfach ich sein will. Ich will jeden Tag genießen können, ich will am Ende jedes Tages sagen können, dass ich das bestmögliche versucht habe, die letzten 24 h unglaublich zu machen. Ich will nicht mehr „hätte ich doch …“ sagen wollen, sondern ‘Gott sei Dank hab ich  … „. Ich will ICH sein, mit all meinen Facetten, meinen Launen, meinen Vorlieben & meinem Lachen. Ich will die junge 25-jährige Kärntnerin sein, die den kreativen Kopf hat, schreibt was sie denkt und liebt was sie tut.

 

 

Das ist mein Vorsatz für 2018.

 

Things will not be perfect overnight. Allow yourself to grow with time.

Allow yourself to be human.

Amarachi Nwosu

 

 

Neues Jahr? Ich bin bereit für dich.

 

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About the author
Anna

25 | Lifestylebloggerin | Fotografie-Freak | Naturliebhaber | Katzenmami

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