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FOOD Regel Nr. 1: Bewusst genießen

Nehmen wir uns eigentlich genug Zeit zum Essen? Genießen wir jeden Bissen und schätzen wir, was wir essen dürfen?

Diese Fragen stelle ich mir eigentlich erst, seit ich mir selbst ausreichend Zeit zum Essen nehme und mich mit der Thematik Essen auch befasse. Davor habe ich oft zwischen Tür und Angel gegessen wie man so schön sagt. Ich habe mir wenig Zeit für den Genuss genommen und meist schnell etwas gekauft und aufgewärmt oder einfach schnell neben dem Anziehen oder dem PC gegessen. Was für viele vielleicht Alltag bedeutet, ist bei mir (Gott sei Dank) nicht mehr der Fall. Ja, ich versuche mir wirklich ausreichend Zeit sowohl für’s Kochen, als auch für’s Essen nehmen. Warum?

Holen wir mal ein wenig weiter aus. Es ist, wage ich zu behaupten, schon sehr verbreitet, vor dem Fernseher oder dem PC zu essen. Die Tischkultur, welche das Essen gemeinsam mit der Familie am Tisch bevorzugt, ist sicher schon eine vom Aussterben bedrohte Manier. Immer öfter sitzen wir einfach vor dem Fernseher und wenn uns danach ist, Essen wir eben. Auch die fixen Essenszeiten, wie zum Beispiel 12:00 Uhr Mittags oder 17:00 Uhr abends, werden immer öfter ignoriert. Die Mahlzeit ist also immer weniger zu einem gemeinsamen Akt geworden. Viel öfter kommen Imbissbuden, Snackstandln und schnelle Fertigware zum Handkuss. Von den Zutaten haben wir wenig Ahnung, da es schon ziemlich klein gedruckt ist, geschweige denn von den Zusatzstoffen. Die Mahlzeit wird immer weniger wichtig kommt mir vor, stattdessen wird einfach schnelle, fertige Ware verdrückt.

Und dabei ist kochen so lustig und kann einfach so dermaßen kreativ sein?

Ich habe keine Zeit zum Kochen!

Ich höre eigentlich total oft die Aussage, dass niemand mehr „Zeit zum kochen“ hat. Warum eigentlich? Wir nehmen uns doch für’s Schminken und Frisieren auch viel Zeit, wenn wir abends weggehen? Wir verbringen doch auch viel Zeit mit unserem Handy und checken die Social Media Apps? Also warum haben wir keine Zeit für’s Kochen?

Der Körper verbraucht jeden Tag sehr viel Energie für seine Tätigkeiten und genau diese Kraft müssen wir dann mit Essen und Trinken zuführen. Es ist unser Körper und es gibt ihn nur 1x, also warum schauen wir nicht auf ihn? Von den viele Zusätzen in Fertignahrung möchte ich erst gar nicht anfangen, das würde den Rahmen sprengen.

Ich habe einen Vergleich gemacht: Eine fertige Pizza kauft man tiefgefroren, muss das Rohr vorheizen und die Pizza drinnen dann ca. 20 Minuten backen. Alles in allem dauert es ca. eine halbe Stunde.

Wenn ich mir eine einfache Gemüsepfanne mache, schneide ich das Gemüse klein. Dafür brauche ich ca. 5 Minuten. Danach wird alles in der Pfanne angeschwitzt und gewürzt, also sagen wir ca. 10 Minuten. Danach richte ich noch alles an – 5 Minuten. Zusammengezählt ergibt das alles 20 Minuten.

So und was geht jetzt schneller, Fertigpizza oder Gemüsepfanne? 😉

Was ich alles in allem sagen will, ist, dass es unserem Körper sehr gut tun würde, auf ihn mehr Achte zu geben und ihm das zu geben, was er wirklich braucht!

Das Leben ist ohnehin schon sehr hektisch, also nehmen wir uns wenigstens die Zeit, mit Ruhe das Essen zu genießen 😉

 

Habt noch einen schönen Sonntag,

Anna

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