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Ein Gefühl wie damals

Ein Gefühl wie damals

Ich muss gestehen, der viele Schnee zu Beginn der Woche hat mich schon ganz schön in Weihnachtsstimmung gebracht. Ernsthaft! Seit diesem besagten Montag vor 7 Tagen muss ich jeden Tag an Weihnachten denken. Egal ob der Christbaum, die Weihnachtsbeleuchtung oder Lebkuchen – auch gegen Weihnachtslieder hab‘ ich nichts! Vielleicht hat das ganze aber auch mit 2 besonderen Menschen in meinem Leben zu tun, die wirklich Weihnachtsfreaks sind und schon Mitte Oktober nichts gegen Glühwein und Jingle Bells haben. Und genau seit dieser Sekunde, als ich ihr einer von beiden diesen Satz vorgelesen habe, muss ich mir selbstgesungenes Jingle Bells in Dauerschleife anhören. Ich habe mir heuer ganz fest vorgenommen, Weihnachtsstimmung nicht von Kaufstress, hektischen Menschen und der Angst, das schlechtere Geschenk zu haben, bestimmen zu lassen.

Damals

Ich kann mich noch erinnern wie das als Kind so war: Spätestens wenn Dezember am Kalender stand, bin ich jeden Tag nach dem Aufstehen zum Fenster gelaufen und habe nachgesehen, ob es denn schon geschneit hat. Der Adventskalender war ein fixer Bestandteil bis zum Heilig Abend und war meine ganze Kindheit lang von meiner Mutter selbst gefüllt. Wir waren während der Weihnachtszeit viel draussen im Schnee, haben lange Spaziergänge gemacht und ich habe mit meiner Mama immer simuliert, wie das Christkind wohl aussieht. Mein Brief ans Christkind war immer mit einer Süßigkeit versehen und ich habe ihn immer Nach dem Besuch des Nikolos am Abend auf die Fensterbank der Küche gelegt. Am nächsten Morgen war er dann verschwunden – wie von Zauberhand. Ich war aufgeregt und konnte es kaum erwarten, was sich bis zum Weihnachtsabend noch so tun wird.

Den Christbaum haben meine Eltern schon immer am Vorabend vorbereitet und die Wohnzimmertür (wir hatten eine Glastüre) wurde mit einer großen Decke abgeklebt, damit ich nicht hineinsehen konnte, bevor der Heilig Abend losging. Die Tradition, dass wir sonntags immer im Wohnzimmer um den Adventkranz gesessen sind, möchte ich wieder mehr aufleben lassen und auch Freunde dazu einladen. Ich will heuer Adventmärkte besuchen, Räucherkegel anzünden und einfach gesagt – die ganze Zeit einen Schritt zurücktreten und alles besinnlicher und bestimmter angehen. Ich will im Schnee spazieren, Schneeballschlachten machen und Abends mit meinen Liebsten heißen Tee mit Orange trinken. Ich will, dass es wieder so wird wie damals.

Ich will unter dem Mistelzweig geküsst werden, will vor dem Christbaum sitzen und meinem Schatz die Hand halten. Ich freue mich schon sehr auf die heimelige Zeit und kann es kaum erwarten. Weihnachten wird heuer etwas ganz besonderes für mich. Für alle. Könnt ihr euch noch an das Gefühl von damals erinnern, als es das Schönste für euch war, Weihnachtsfilme zu sehen, während es draussen geschneit hat? Damals, als ihr beim Kekse machen mehr gekostet habt, als gebacken. Oder vielleicht waren viele von euch noch Sternsinger in der Volksschule. Das alles waren Situationen, Momente und Gefühle, die während der Weihnachtszeit einfach alles für uns waren. Warum sind sie es eigentlich heute nicht mehr so stark?

Während dem Prozess des Erwachsenwerdens, speziell im Teenageralter, bekommen manche Werte Priorität, und machen bekommen es nicht. Materielle Dinge werden zu wichtig, als persönliche Gefühle und Werte. Bei mir war es nicht anders. Heuer habe ich vor, das zu ändern und Weihnachten so schön, so persönlich und so traditionell wie schon seit meiner Kindheit nicht mehr, zu feiern und kann es schon gar nicht mehr erwarten!

Ich habe heute meinen 1. Weihnachtsfilm gesehen & mit den vielen Kerzen, dem Duftöl und dem Pumpkin Spice Latte ( Rezept hier )war es eine wunderbare Einstimmung 

Ich wünsche euch einen wundervollen Weihnachtsbeginn – egal wann ihr ihn für euch geplant habt  

 

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