a new life begins #creativityfirst

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich über Veränderungen gesprochen. Ich habe mir damals quasi alles von der Seele geschrieben, was mich damals bedrückt hat, mir Angst gemacht hat und wo ich lange Zeit nicht wusste, was mit mir geschieht. Diese Zeilen schreibe ich bei Gott nicht um anzugeben, um zu prahlen was ich jetzt für einen geilen Job habe oder dergleichen. Nein, ich schreibe diese Zeilen um euch Mut zu machen. Mut zur Veränderung, Mut für die Zukunft und Mut für euch selbst! Aber beginnen wir mal von Anfang an. Ich erzähle euch “ about my new life „.

 

If there’s even a slight chance at getting something that will make you happy, RISK IT !

Life’s too short & happiness is too rare.

 

a new life begins

 

Alles begann im November

Dass die Wintermonate für ihre depressiven und stimmungsschwankenden Zeiten bekannt sind, ist ja kein Geheimnis. Was die Zeit aber mit mir angestellt hat, war bei Gott nicht mehr normal. Ich ging aus dem Haus – es war dunkel. Ich kam nach Hause, es war dunkel! Ja ich weiß, da kann meine Arbeit ja nicht’s dafür – aber irgendwie machte ich sie dafür verantwortlich – für alles irgendwie. Als die schlechte Laune dann Überhand nahm wusste ich, dass das kein Dauerzustand sein kann und ging tagelang und nächtelang in mich, um zu verstehen was mit mir geschah. Meine Arbeit verrichtete ich zwar, aber weder mit Leidenschaft, noch mit viel Enthusiasmus. Ich ließ es mir lange nicht anmerken und hoffte, dass meine gute Miene zum bösen Spiel nicht auffiel. Schließlich redete ich mir ja am Anfang ein, dass es nur eine Phase sei, die wieder vorbeigehen würde.

Die Phase hielt natürlich an. Immer und immer wieder stellte ich mir die gleiche Frage. Während die einen nach ihrem Bürojob mit Freude ihren PC in der Arbeit ausgeschalten haben, war ich hellauf begeistert Zuhause meinen Herbert (ja so heißt mein iMac) einzuschalten und drauf loszuarbeiten. Es war einfach das schönste für mich, wenn ich stundenlang vor mich hin editierte, designte, Fotos bearbeitete, Texte schrieb und so weiter. Die Frage, an meinem damaligen Hauptberuf etwas zu ändern stellte ich mir eigentlich nicht, da der Blog und die Fotografie ja mein Hobby seien. Glaubte ich zumindest bis zu einem bestimmten Tag: Mein Kopf war damals voll mit Kundenanfragen, ich war schlecht gelaunt und vor lauter Aufregung wurde mir übel und ich hatte Bauchweh. Ich stand vorm Spiegel und blickte eigentlich nicht in die Anna, die ich kannte. Es war eine ganz andere.

 

Zack – Baaaaam. Da war es – das Gefühl von Veränderung.

Mir war zum Weinen zumute und ich wusste, ich bin weder glücklich noch konnte ich meinen Job so ausleben, wie andere es taten. Voller Tatendrang ging ich nach Hause und mir war klar: Ich möchte die alte Anna wieder zurückhaben. Und da war sie – echt wie aus heiterem Himmel, einfach so – die Jobanzeige meines jetzigen Arbeitgebers. Ob ich Angst hatte mich zu bewerben? Blöde Frage – natürlich hatte ich! Ich hatte einen geregelten Tagesablauf, einen sehr sicheren Job, meine fixen Kunden und musste nicht auf Provisionsbasis arbeiten. Ich war top eingearbeitet, hatte meine Ausbildungen hinter mir und wäre wahrscheinlich schon bereit gewesen für die nächste Stufe.

Wenn man länger im Arbeitsleben ist, einen eigenen Haushalt hat und seine Fixkosten selbst tragen muss, ist ein Jobwechsel nicht einfach irgendeine Entscheidung die man mal kurz zwischen Tür und Angel trifft. Nein. Auch wenn ich sonst echt ein spontaner Typ bin – diese Entscheidung war bei Gott keine einfache! Ich könnte echt lange nicht richtig schlafen, und das obwohl ich wusste, dass es natürlich die richtige Entscheidung sein würde! Gesagt getan – und schon am nächsten Tag habe ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt. Und wisst ihr was – es hat geklappt. Trotz schlafloser Nächte, Zittern und Bangen, Abschied nehmen von wundervollen Kollegen und Tränen beim letzten Arbeitstag.

 

a new life begins

 

Ich habe mir einfach immer wieder vor Augen gehalten dass es MEIN Leben ist und ich allein dafür verantwortlich bin, dass mein Herz einen wundervollen Ort zum Wohnen hat! Hätte ich dafür nicht schnellstens nach einer Veränderung gekämpft, möchte ich nicht wissen wie es heute dort drin aussehen würde. Tja, das alles ist jetzt auch schon wieder 3 Monate her. Und mit dem heutigen Tag habe ich sogar schon meine erste Arbeitswoche hinter mir. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Jetzt bin ich mitten im Strebern, erkunden, erarbeiten und lernen –  und das jeden Tag, jede einzelne Minute!

 

I changed my thinking. It changed my life.

 

Heute kann ich kreativ sein in allen Bereichen – egal ob beim Schreiben, beim Entwerfen, beim Ideen sammeln oder einfach nur beim Mitdiskutieren! Ich möchte euch Mut machen. Mut, dass zu tun, was euch jeden Tag ein Lächeln übers Gesicht zaubert! Nehmt das Leben nicht einfach so hin, sondern ändert es nach euren Bedürfnissen, Vorliebe, Präferenzen und tut das, was EUCH gut tut & nicht euren Mitmenschen! Schließlich möchtet ihr ja dass es euch gut geht und ihr Spaß am Leben habt! Es ist kein Spaß wenn man jeden Tag sehnsüchtig wartet, dass die Uhr 17 Uhr schlägt damit man endlich nach Hause gehen kann, oder am Sonntag Abend schon Angst hat wie der Montag wird. Spaß ist es, wenn sich die Arbeit jeden Tag wie Motivation Pur anfühlt! Und nein, ich sehe jetzt nicht alles durch meine rosarote Brille, sondern ich sehe es realistisch. Ich kann getrost sagen, dass ich stolz auf mich bin & kann jedem einzelnen da draußen den Schritt empfehlen!

 

 

When does your new life begin?

 

 

a new life begins

 

 

 

Written by Anna Maria

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